Wir schreiben das Jahr 1979 - 1981

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Kleine erschwingliche Sportwagen wie der Triumph und der MG erlebten in Amerika der 50er Jahre ihre Glanzzeit. Leider änderten sich die Zeiten und die offenen Sportwagen verschwanden von der Bildfläche. Als ob die kleinen, mit Klappdach versehenen Sportwagen überholt, ja sogar ein beendetes Kapitel in der Fahrzeuggeschichte wären.
Nur Mazda glaubte nicht daran. Verkörperte doch ein Roadster die ursprüngliche und reinste Form eines Sportwagens. Sie vertrauten darauf, dass man es nie vergessen könnte, was es für ein Gefühl ist, in einem offenen Wagen zu fahren und sich dabei den Wind um die Ohren und um die Nase wehen zu lassen.
Diese elementare Form des Fahrerlebnisses sollte zahlreichen Autofahrern ermöglicht werden, das war das Ziel von Mazda. Sie entwickelten deshalb unser liebstes Kind, den MX-5/Miata. Einen modernen, leichten Sportwagen in einer Perfektion, die heute unverzichtbar und bezahlbar ist.  In Zusammenarbeit von engagierten Fachleuten in Amerika und Japan entstand der MX-5. Die originelle Form ist dem Mazda-Zentrum für Forschung und Entwicklung in Kalifornien zu verdanken; den kompromisslosen Ingenieuren und mutigen Designern in Hiroshima, Japan, die Entwicklung dieses unverwechselbaren Roadster. Der Begeisterung und der Leidenschaft der Planer verdankt der MX-5 seine Entstehung.  Wir, MX-5 Tirol, teilen mit euch allen diesen Fahrspaß pur und ohne Reue, diese Begeisterung von einem Traum des offenen Sportwagens. Daher möchten wir Euch eine kleine Entstehungsgeschichte unseres MX-5 aufzeichnen. Auf einer Tafel zeichnete Bob Hall hastig im Jahr 1979 bei einem Gespräch in Hiroshima, Japan, dem damaligen Generaldirektor von Mazda, Kenichi Yamamoto, „seinen“ Mazda- Roadster. Es sollte ein preislich unterhalb des ersten Mazda RX-7 Generation angesiedelter offener Sportwagen sein:

Yamamoto, der es in den folgenden Jahren bis zum Vorstandsvorsitzenden bringen sollte, fragte Bob Hall 2 Jahre später mit einem Lächeln:
Bob, was machen wir denn nun aus Ihrem ´billigen´ Sportwagen?“.
Bob Hall arbeitete zu dieser Zeit bereits in der Forschungsabteilung von Mazda in Nordamerika. 

Ein Mitarbeiter der Mazda Entwicklungs- und Testabteilung hatte während dieser Zeit auf einer seiner zahlreichen Reisen nach Tokio einen Triumph Spitfire Roadster für die Abteilung erstanden. Dieser fragte Yamamoto, ob er nicht gerne eine Probefahrt machen wolle und Yamamoto war sehr interessiert. Er fuhr mit dem Wagen in die Hakone Berge in Japan, wo eine der schönsten Sportwagen-Strecken der Welt liegt. Der Mazda MX-5-Stein wurde offensichtlich hier ins rollen gebracht.

Zitat:
Die Sonnenstrahlen schienen durch das Laubwerk der Bäume, und die frische Luft war erfüllt von den süßen Düften der Gebirgsvegetation“.